Für den Durchblick im Label-Dschungel

    oder

    Bioland

    www.bioland.de

    Gütesiegel des Vereins Bioland für Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft

    Zeicheninhaber

    Bioland-Verband für organisch-biologischen Landbau e.V.

    Labeltyp

    Gütesiegel

    Empfehlenswert
    125

    Über das neue Bewertungssystem

    Das Label wurde umfassend in den Bereichen «Management», «Ökologie und Soziales» und «Prozesse und Kontrolle» bewertet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

    Jährliche Kontrollen mit anschliessender Zertifizierung nach den Richtlinien der Schweizer Bio-Verordnung bzw. EG-Öko-Verordnung bei ausländischen Produkten. Innerhalb der Schweiz ist die Kontroll- und Zertifizierungsstelle die bio.inspecta AG. Das Zertifikat ist für ein Jahr gültig.  Akkreditierung der bio.inspecta AG durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS).

    Vergleich mit verwandten Labels

    Produkte mit diesem Label hier kaufen

    Bioläden und Reformhäuser, Hofläden

    Inhalte im Detail

    Allgemeine Kriterien

    Die wesentlichen Bioland-Kriterien sind:

    • Die Zutaten der Produkte müssen zu 95% aus dem ökologischen Landbau stammen
    • Gesamtbetriebliche Umstellung, wobei die Auszeichnung erst nach der Umstellung (meist 24 Monate) erfolgt
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel jeglicher Art
    • Das Saatgut muss aus ökologischem Anbau stammen
    • Die Tiere müssen aus ökologisch wirtschaftenden Betrieben stammen
    • Artgerechte Tierhaltung hinsichtlich ausreichender Wasserversorgung und Belüftung, genügend Licht und Zugang ins Freie
    • Bei der Behandlung von kranken Tieren sind ist die Anwendung von Naturheilkunde und Homöopathie vorzuziehen

    Zusätzlich ist Bioland IFOAM-akkreditiert (Internationale Vereinigung der biologischen Landbaubewegungen). Damit erfüllt Bioland die IFOAM-Basisrichtlinien (siehe Links).

    Milchprodukte

    • Die Zutaten der Produkte müssen zu mindestens 95% aus ökologischem Anbau stammen
    • Gesamtbetriebliche Umstellung, wobei die Auszeichnung erst nach der Umstellung (meist 24 Monate) erfolgt
    • Die Tiere müssen aus ökologisch wirtschaftenden Betrieben stammen
    • Artgerechte Tierhaltung hinsichtlich ausreichender Wasserversorgung und Belüftung, genügend Licht und Zugang ins Freie
    • Biobauern verfüttern überwiegend (mindestens 50%) selbst erzeugtes Futter (100% Bio-Futter). Beim Anbau verwenden Biobauern keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Stickstoffdüngemittel. Hat ein Betrieb nicht ausreichend Ackerfläche, kann er auch Futter von anderen Biobetrieben zukaufen oder über eine Futtermühle beziehen.
    • Futtermittel aus gentechnisch veränderten Organismen oder Bestandteile hieraus sind verboten. Gleiches gilt für Antibiotika als Futtermittelzusatzstoff zur Leistungsförderung, synthetische Aminosäuren und Fischmehl.
    • Bei der Behandlung von kranken Tieren sind ist die Anwendung von Naturheilkunde und Homöopathie vorzuziehen. Ist eine Behandlung mit herkömmlichen Medikamenten unabdingbar, wird die Wartezeit bis zur Vermarktung der tierischen Produkte verdoppelt.
    • Bei der Käseherstellung wird zur Labfällung natürliches Kälber-Lab oder mikrobielles Lab (aus einem Pilz gewonnen) verwendet
    • In Bio-Joghurts dürfen nur natürliche Aromen verwendet werden

    Wein und Bier

    • Die Zutaten der Produkte müssen zu 95% aus dem ökologischen Landbau stammen
    • Gesamtbetriebliche Umstellung, wobei die Auszeichnung erst nach der Umstellung (meist 24 Monate) erfolgt
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel jeglicher Art
    • Das Saatgut muss aus ökologischem Anbau stammen

    Eier

    • Gesamtbetriebliche Umstellung, wobei die Auszeichnung erst nach der Umstellung (meist 24 Monate) erfolgt
    • Die Tiere müssen aus ökologisch wirtschaftenden Betrieben stammen
    • Artgerechte Tierhaltung hinsichtlich ausreichender Wasserversorgung und Belüftung, genügend Licht und Zugang ins Freie
    • Biobauern verfüttern überwiegend selbst erzeugtes Futter (100% Bio-Futter). Beim Anbau verwenden Biobauern keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Stickstoffdüngemittel. Hat ein Betrieb nicht ausreichend Ackerfläche, kann er auch Futter von anderen Biobetrieben zukaufen oder über eine Futtermühle beziehen. Rinder, Schafe und Ziegen werden zu 100 % mit Biofutter gefüttert. Bei anderen Tierarten ist konventionelles Futter in Ausnahmefällen erlaubt.
    • Futtermittel aus gentechnisch veränderten Organismen oder Bestandteile hieraus sind verboten. Gleiches gilt für Antibiotika als Futtermittelzusatzstoff zur Leistungsförderung, synthetische Aminosäuren und Fischmehl.
    • Bei der Behandlung von kranken Tieren sind ist die Anwendung von Naturheilkunde und Homöopathie vorzuziehen

    Fleisch

    • Die Zutaten der Produkte müssen zu mindestens 95% aus dem ökologischen Landbau stammen
    • Gesamtbetriebliche Umstellung, wobei die Auszeichnung erst nach der Umstellung (meist 24 Monate) erfolgt
    • Die Tiere müssen aus ökologisch wirtschaftenden Betrieben stammen
    • Artgerechte Tierhaltung hinsichtlich ausreichender Wasserversorgung und Belüftung, genügend Licht und Zugang ins Freie
    • Biobauern verfüttern überwiegend selbst erzeugtes Futter (100% Bio-Futter). Beim Anbau verwenden Biobauern keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Stickstoffdüngemittel. Hat ein Betrieb nicht ausreichend Ackerfläche, kann er auch Futter von anderen Biobetrieben zukaufen oder über eine Futtermühle beziehen. Rinder, Schafe und Ziegen werden zu 100 % mit Biofutter gefüttert. Bei anderen Tierarten ist konventionelles Futter in Ausnahmefällen erlaubt.
    • Futtermittel aus gentechnisch veränderten Organismen oder Bestandteile hieraus sind verboten. Gleiches gilt für Antibiotika als Futtermittelzusatzstoff zur Leistungsförderung, synthetische Aminosäuren und Fischmehl.
    • Bei der Behandlung von kranken Tieren sind ist die Anwendung von Naturheilkunde und Homöopathie vorzuziehen

    Getreide

    • Die Zutaten der Produkte müssen zu 95% aus dem ökologischen Landbau stammen
    • Gesamtbetriebliche Umstellung, wobei die Auszeichnung erst nach der Umstellung (meist 24 Monate) erfolgt
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel jeglicher Art
    • Das Saatgut muss aus ökologischem Anbau stammen

    Kräuter und Gewürze

    • Die Zutaten der Produkte müssen zu 95% aus dem ökologischen Landbau stammen
    • Gesamtbetriebliche Umstellung, wobei die Auszeichnung erst nach der Umstellung (meist 24 Monate) erfolgt
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel jeglicher Art
    • Das Saatgut muss aus ökologischem Anbau stammen

    Früchte und Gemüse

    • Die Zutaten der Produkte müssen zu 95% aus dem ökologischen Landbau stammen
    • Gesamtbetriebliche Umstellung, wobei die Auszeichnung erst nach der Umstellung (meist 24 Monate) erfolgt
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel jeglicher Art
    • Das Saatgut muss aus ökologischem Anbau stammen

    Tee, Kaffee und Kakao

    Kriterien Kräutertee siehe Kriterien Kräuter

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