Für den Durchblick im Label-Dschungel

    oder

    Nature active bio

    www.naturesuisse.ch/nature-active-bio/

    Gütesiegel der Firma Aldi für Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft; ehemals natur aktiv

    Zeicheninhaber

    Aldi Suisse AG

    Labeltyp

    Gütesiegel

    Bedingt empfehlenswert
    98

    Über das neue Bewertungssystem

    Das Label wurde umfassend in den Bereichen «Management», «Ökologie und Soziales» und «Prozesse und Kontrolle» bewertet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

    Jährliche Kontrollen mit anschliessender Zertifizierung nach den Richtlinien der Schweizer Bio-Verordnung bzw. EU Bio-Verordnung bei ausländischen Produkten. Innerhalb der Schweiz ist die Kontroll- und Zertifizierungsstelle die bio.inspecta AG. Das Zertifikat ist für ein Jahr gültig.  Akkreditierung der bio.inspecta AG durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS). Die Zertifizierungsstellen der importierten Produkte nach der EU-Bio Verordnung variieren je nach Mitgliedsland.

    Vergleich mit verwandten Labels

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    Aldi

    Inhalte im Detail

    Allgemeine Kriterien

    Die Schweizer Bio-Produkte werden nach den Anforderungen der Schweizer Bio-Verordnung hergestellt:

    • Berücksichtigung der natürlichen Kreisläufe und Prozesse
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe
    • Verzicht auf Gentechnologie
    • Verbot auf ionisierende Bestrahlung von Lebensmitteln
    • Auf die Betriebsfläche angepasste und artgerechte Tierhaltung
    • Futtermittel aus biologischer Produktion
    • Berücksichtigung der Schweizer Gesetze (Tierschutzgesetz, Gewässerschutzgesetz, Umweltschutzgesetz und Natur- und Heimatschutzgesetze)

    Die ausländischen Bio-Produkte werden nach  den Bio-Richtlinien der Europäischen Union (EG-Öko-Verordnung) produziert:

    • Die Zutaten der Produkte müssen zu mindestens 95% aus dem ökologischen Landbau stammen
    • Bestrahlungsverbot von Lebensmitteln
    • Verbot gentechnisch veränderter Organismen
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Pflanzenschutz ist durch ganzheitliche Massnahmen wie geeignete Arten- und Sortenwahl, geeignete Fruchtfolge und mechanische Bodenbearbeitung zu gewährleisten
    • Verzicht auf leicht lösliche, mineralische Dünger. Die Fruchtbarkeit des Bodens soll durch geeignete Fruchtfolgen sowie durch den Betrieb erzeugte tierische oder pflanzliche Dünger erreicht werden.
    • Konventionelles Saatgut und Jungpflanzen sind nur in Ausnahmefällen, z.B. Übergangszeiträumen erlaubt
    • Artgerechte Tierhaltung hinsichtlich Belüftung, Platz- und Komfortbedarf und Lichtanspruch der Tiere
    • Fütterung mit ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern. Futtermittel sollen im Betrieb selbst erzeugt werden
    • Bei der Behandlung von kranken Tieren sind pflanzliche oder homöopathische Arzneimittel vorzuziehen
    • Der Einsatz wachstumsfördernder Stoffe oder die Veränderung des Reproduktionszyklus der Tiere ist verboten
    • Verbot der Fütterung von Tiermehl
    • Die Belastung von Boden und Gewässer durch feste und flüssige tierische Ausscheidungen sind zu vermeiden

    Früchte und Gemüse

    Gemäss Schweizer Bio-Verordnung gelten für den Pflanzenanbau folgende Kriterien:
    • Fruchtbarkeit und biologische Aktivität des Bodens sind zu erhalten und wenn möglich zu steigern
    • Schädlinge, Krankheiten und Beikräuter müssen durch eine ganzheitliche Anwendung von verschiedenen Massnahmen reguliert werden (z.B. geeignete Arten- und Sortenwahl, geeignete Fruchtfolge, Förderung und Schutz von Nützlingen)
    • Organische Dünger wie Hofdünger und Komposte müssen nach Möglichkeit aus dem eigenen Betrieb stammen
    • Der Düngebedarf ist aufgrund einer ausgeglichenen Nährstoffbilanz nachzuweisen
    • Saat- und Pflanzgut sowie vegetatives Vermehrungsmaterial muss aus Biobetrieben stammen

    Für importierte Produkte gelten die Kriterien der EG-Öko-Verordnung:

    • Die Zutaten der Produkte müssen zu mindestens 95% aus dem ökologischen Landbau stammen
    • Möglichst geschlossener Betriebskreislauf. Das heisst auf dem Acker erzeugte Pflanzen finden sowohl als Viehfutter, als auch zum menschlichen Verzehr Verwendung.
    • Bestrahlungsverbot von Lebensmitteln
    • Verbot gentechnisch veränderter Organismen
    • Konventionelles Saatgut und Jungpflanzen sind nur in Ausnahmefällen, z.B. Übergangszeiträumen erlaubt
    • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Pflanzeneigene Abwehrkräfte werden gestärkt und natürliche Regulationsmechanismen unterstützt. Dies geschieht durch die Förderung von Nützlingen, die Wahl standortgeeignete Arten und Sorten, eine geeignete Fruchtfolge, eine termingerechte Bodenbearbeitung und eine ausgewogene Düngung. Zugelassene Pflanzenbehandlungsmittel sind beispielsweise natürliches Pyrethrum oder Bacillus-Thuringiensis-Präparate.
    • Die mechanische Bodenbearbeitung ist eine der wichtigsten Kulturarbeiten im ökologischen Gemüseanbau. Das Hacken lockert und belebt den Boden und reduziert den Unkrautwuchs.
    • Die Unkrautregulierung erfolgt durch eine durchdachte Fruchtfolge sowie durch den Einsatz mechanischer Geräte. Für hochwertige Kulturen (z.B. Gemüse oder Zuckerrüben) besteht ausserdem die Möglichkeit des Abflammens.
    • Verzicht auf leicht lösliche, mineralische Dünger. Die Fruchtbarkeit des Bodens soll durch geeignete Fruchtfolgen sowie durch den Betrieb erzeugte tierische oder pflanzliche Dünger erreicht werden.
    • Die Belastung von Boden und Gewässer durch feste und flüssige tierische Ausscheidungen ist zu vermeiden

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