Für den Durchblick im Label-Dschungel

    oder

    Coop Oecoplan

    www.coop.ch/oecoplan

    Gütesiegel der Firma Coop für ökologisch optimierte Non-Food-Produkte und Dienstleistungen

    Zeicheninhaber

    Coop

    Labeltyp

    Gütesiegel

    "Transparenz"
    Der Labelinhaber antwortet auf Anfragen. Informationen zu den Kriterien und dem Labelsystem sind online zugänglich. Ein Stakeholder-Prozess stellt sicher, dass die Kriterien sinnvoll sind (weitere Infos).

    "Unabhängige Kontrolle"
    2-Augen-Prinzip: Eine vom Zeicheninhaber unabhängige Kontrollstelle führt regelmässig Kontrollen durch. Diese finden auch unangemeldet statt (weitere Infos).

    "Zertifizierung"
    4-Augen-Prinzip: Nach erfolgter Kontrolle wird der Kontrollbericht nochmals von einer unabhängigen und akkreditierten Zertifizierungsstelle überprüft (weitere Infos).

    Kontrolle und Zertifizierung durch unabhängige Kontroll- und Zertifizierungsstellen. Je nach Produktgruppe basieren die Kriterien auf unterschiedlichen externen Gütesiegeln. Dies sind Knospe Bio, Knospe-Hilfsstoffe, FSC, Blauer Engel, GOTS, natureplus, Nordic Swan, Topten, EU-Ecolabel und Ecocert. Zusätzlich zu den Produktanforderungen der Umweltzeichen gibt es im Bedarfsfall noch hinaus gehende Anforderungen in den Oekoplan-Kriterien für die verschiedenen Produkte. Diese werden durch die Coop-interne Qualistätssicherung basierend auf Lieferantenangaben überprüft.  Die Freigabe für das Oecoplan Label erfolgt für 3 Jahre, sofern nicht anders vermerkt.

    Inhalte des Labels

    Ökologie

    Tierwohl

    Soziales

    Fair Trade

    Gesundheit

    Herkunft

    Über Inhalte des Labels

    "Inhalte des Labels". Die Inhalte, über welche dieses Label eine Aussage macht, sind grün markiert (Weitere Infos).

    Blumen, Pflanzen, Saatgut, Wasch- und Reinigungsmittel, Holz- und Papierprodukte, Küchenartikel, Farben, Kühl-, Gefrier- und Kombigeräte, Textilreinigung, Tierbedarf (Heu, Stroh), Pflanzenschutzmittel, Klimaschutzprojekte (CO2-Kompensation)

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    Coop

     

    Inhalte im Detail

    Allgemeine Kriterien

    Soweit vorhanden stützen sich die Produkte auf anerkannte Umweltzeichen, wie zum Beispiel die Knospe (BIO SUISSE), FSC (Forest stewardship Council), natureplus, Energie-Etikette. Falls notwendig werden separte Produktanforderungsprofile erstellt. Die wichtigsten Anforderungen sind:

    • Pflanzen aus biologischem Anbau sowie Produkte für den Bio-Anbau wie Erden oder Dünger erfüllen die gesetzlichen Bestimmungen sowie die Richtlinien für Bio-Landbau der BIO SUISSE
    • Produkte aus Holz stammen aus nachhaltiger Waldwirtschaft und sind FSC zertifiziert
    • Bauprodukte und Einrichtungsgegenstände unterstehen – soweit Vorgaben dazu vorliegen – dem Qualitätszeichen natureplus für umweltgerechte, gesundheitsverträgliche und gebrauchstaugliche Bauprodukte
    • Elektrische Geräte des täglichen Bedarfs wie Tief- und Kühlgeräte erfüllen die Energieeffizienzklasse A+ oder A++
    • Produkte aus Papier stammen entweder aus 100% Recyclingpapier oder sind FSC zertifiziert. Im Bereich Papeterie muss der ökologische Mehrwert des Produktes mittels einer Ökobilanz nachgewiesen werden.
    • Wasch- und Reinigungsmittel müssen biologisch gut abbaubar sein. Die Bestimmung der biologischen Abbaubarkeit erfolgt in einem unabhängigen, zertifizierten Labor nach der Methode OECD 302B, mit DOC- und CO2-Analytik oder einer nachweislich mindestens gleichwertigen Test-Methode.

     

    Für Coop Oecoplan-Produkte sind grundsätzlich verboten:

    • Umweltgefährdende Substanzen
    • ökologisch und toxikologisch schädliche Schwermetalle
    • Elementarchlor und chlorabspaltende Verbindungen
    • PVC (Kunststoff Polyvinylchlorid) und PVDC (Kunststoff Polyvinylidenchlorid)
    • ökologisch und toxikologisch schädliche VOC’s (flüchtige organische Verbindungen wie z.B. ozonabbauende Stoffe)
    • chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel
    • Gentechnisch veränderte Organismen und daraus hergestellte Stoffe
    • Formaldehyd
    • Bestandteile mit Sonderabfallpotenzial

    Betriebe, welche Coop Oecoplan-Produkte herstellen, müssen grundlegende soziale Anforderungen erfüllen. Umsetzung und Kontrolle der Sozialanforderungen erfolgen gemäss BSCI (Business Social Compliance Initiative).

    Düngemittel und Hilfsstoffe

    Für Coop Oecoplan-Produkte sind grundsätzlich verboten:
    • Umweltgefährdende Substanzen
    • Ökologisch und toxikologisch schädliche Schwermetalle
    • Ökologisch und toxikologisch schädliche VOC’s (flüchtige organische Verbindungen wie z.B. ozonabbauende Stoffe)
    • Chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel
    • Gentechnisch veränderte Organismen und daraus hergestellte Stoffe
    • Bestandteile mit Sonderabfallpotenzial
    Betriebe, welche Coop Oecoplan-Produkte herstellen, müssen grundlegende soziale Anforderungen erfüllen. Umsetzung und Kontrolle der Sozialanforderungen erfolgen gemäss BSCI (Business Social Compliance Initiative).

    Pflanzen und Saatgut

    Blumen und Pflanzen stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und sind BIO SUISSE-zertifiziert. Es gelten für den Pflanzenbau folgende allgemeine Grundsätze:

    • Bodenfruchtbarkeit und Bodenpflege: Ein vielseitiger Bewuchs und eine möglichst lückenlose Bodenbedeckung bieten dazu die besten Voraussetzungen.
    • Humuswirtschaft: Die Zufuhr und der Aufbau organischer Substanz ersetzen langfristig mindestens die Abbauverluste. Der Anbau von Kunstwiesen, geeigneten Gründüngungspflanzen und die Begrenzung des Hackfruchtanteils in der Fruchtfolge sowie die Einarbeitung von organischem Material dienen diesem Ziel.
    • Bodenbearbeitung: Die Verträglichkeit für das Bodenleben und die Bodenstruktur ist bei jeder Massnahme zu berücksichtigen. Tiefes Pflügen ist ebenso zu unterlassen wie jede Bearbeitung des Bodens bei nassem Zustand. Nährstoffverluste durch zu intensive Bearbeitung und unnötiger Energieaufwand sind zu vermeiden.
    • Düngung: Die Stickstoffdüngung erfolgt ausschliesslich mit organischen Düngern. Eine mineralische Ergänzungsdüngung ist auf ein Minimum zu beschränken. Auf eine mögliche Schadstoffbelastung (Schwermetalle, Antibiotika, Rückstände von Pflanzenbehandlungsmitteln usw.) ist besonders zu achten.
    • Arten- und Sortenwahl: Für den Anbau müssen Sorten und Arten verwendet werden, die für die jeweiligen örtlichen und regionalen Bedingungen am besten geeignet, möglichst wenig krankheitsanfällig und von guter ernährungsphysiologischer Qualität sind.
    • Saatgut: Die Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut und transgenen Pflanzen ist untersagt. Inländischen Saatgut, Pflanzgut und vegetatives Vermehrungsmaterial muss aus Knospe-Anbau stammen.
    • Pflanzenschutz: Die Verwendung chemisch-synthetischer und gentechnisch hergestellter Pflanzenschutzmittel ist untersagt.
    • Immissionsschutz: Betriebe und/oder Parzellen, die der Gefahr einer starken Immission von unerlaubten Hilfs- oder Schadstoffen ausgesetzt sind, können von der Knospe-Vermarktung ausgeschlossen werden bzw. es kann durch die MKA das Ergreifen von Massnahmen zur Verhinderung der Kontamination verlangt werden.

    Für Coop Oecoplan-Produkte sind grundsätzlich verboten:
    • Umweltgefährdende Substanzen
    • Ökologisch und toxikologisch schädliche Schwermetalle
    • Ökologisch und toxikologisch schädliche VOC’s (flüchtige organische Verbindungen wie z.B. ozonabbauende Stoffe)
    • Chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel
    • Gentechnisch veränderte Organismen und daraus hergestellte Stoffe
    • Bestandteile mit Sonderabfallpotenzial

    Betriebe, welche Coop Oecoplan-Produkte herstellen, müssen grundlegende soziale Anforderungen erfüllen. Umsetzung und Kontrolle der Sozialanforderungen erfolgen gemäss BSCI (Business Social Compliance Initiative).

    Schnittblumen

    Blumen und Pflanzen stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und sind BIO SUISSE-zertifiziert. Es gelten für den Pflanzenbau folgende allgemeine Grundsätze:
    • Bodenfruchtbarkeit und Bodenpflege: Ein vielseitiger Bewuchs und eine möglichst lückenlose Bodenbedeckung bieten dazu die besten Voraussetzungen.
    • Humuswirtschaft: Die Zufuhr und der Aufbau organischer Substanz ersetzen langfristig mindestens die Abbauverluste. Der Anbau von Kunstwiesen, geeigneten Gründüngungspflanzen und die Begrenzung des Hackfruchtanteils in der Fruchtfolge sowie die Einarbeitung von organischem Material dienen diesem Ziel.
    • Bodenbearbeitung: Die Verträglichkeit für das Bodenleben und die Bodenstruktur ist bei jeder Massnahme zu berücksichtigen. Tiefes Pflügen ist ebenso zu unterlassen wie jede Bearbeitung des Bodens bei nassem Zustand. Nährstoffverluste durch zu intensive Bearbeitung und unnötiger Energieaufwand sind zu vermeiden.
    • Düngung: Die Stickstoffdüngung erfolgt ausschliesslich mit organischen Düngern. Eine mineralische Ergänzungsdüngung ist auf ein Minimum zu beschränken. Auf eine mögliche Schadstoffbelastung (Schwermetalle, Antibiotika, Rückstände von Pflanzenbehandlungsmitteln usw.) ist besonders zu achten.
    • Arten- und Sortenwahl: Für den Anbau müssen Sorten und Arten verwendet werden, die für die jeweiligen örtlichen und regionalen Bedingungen am besten geeignet, möglichst wenig krankheitsanfällig und von guter ernährungsphysiologischer Qualität sind.
    • Saatgut: Die Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut und transgenen Pflanzen ist untersagt. Inländischen Saatgut, Pflanzgut und vegetatives Vermehrungsmaterial muss aus Knospe-Anbau stammen.
    • Pflanzenschutz: Die Verwendung chemisch-synthetischer und gentechnisch hergestellter Pflanzenschutzmittel ist untersagt.
    • Immissionsschutz: Betriebe und/oder Parzellen, die der Gefahr einer starken Immission von unerlaubten Hilfs- oder Schadstoffen ausgesetzt sind, können von der Knospe-Vermarktung ausgeschlossen werden bzw. es kann durch die MKA das Ergreifen von Massnahmen zur Verhinderung der Kontamination verlangt werden.

     

    Für Coop Oecoplan-Produkte sind grundsätzlich verboten:

    • Umweltgefährdende Substanzen
    • Ökologisch und toxikologisch schädliche Schwermetalle
    • Ökologisch und toxikologisch schädliche VOC’s (flüchtige organische Verbindungen wie z.B. ozonabbauende Stoffe)
    • Chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel
    • Gentechnisch veränderte Organismen und daraus hergestellte Stoffe
    • Bestandteile mit Sonderabfallpotenzial

    Betriebe, welche Coop Oecoplan-Produkte herstellen, müssen grundlegende soziale Anforderungen erfüllen. Umsetzung und Kontrolle der Sozialanforderungen erfolgen gemäss BSCI (Business Social Compliance Initiative).

    Haushaltgeräte

    Kühl- und Gefriergeräte:

    • Alle Geräte erfüllen die Anforderungen der Energieeffizienzklasse A+ oder A++. Sie verbrauchen bis zu 46% weniger Strom als die besten konventionellen Geräte (Energieffizienzklasse A).

    Reinigungs- und Waschmittel

    Wasch- und Reinigungsmittel müssen biologisch gut abbaubar sein (Gemäss OECD 302B). Sie werden auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt. Auf umwelt- und gesundheitsgefähredende Inhaltsstoffe wird verzichtet.

    Textilreinigung

    • Die Textilreinigung verzichtet auf das umweltbelastende Perchlorethylens (PER). Als Reinigungsmittel werden chlorfreie, praktisch geruchslose Kohlenwasserstoff-Lösemittel (KWL) verwendet. Eine minimale Umweltbelastung wird durch eine moderne, Wasser und Energie sparende Reinigungsmethode sichergestellt.

    Farben, Lacke, Klebstoffe, Holzschutzmittel

    • Farben und Lacke sind frei von gesundheitsgefährdenden Inhaltstoffen
    • Sie werden ohne Zusatz von Weichmachern sowie formaldehyd- oder chlorhaltigen Konservierungsstoffen und ohne toxische Schwermetalle hergestellt
    • Sie sind geruchsneutral, schadstoffarm (praktisch lösemittel- und glykolfrei) und deshalb für die Anwendung im Innenbereich geeignet

    Holz und Holzprodukte

    • Das Holz stammt zu 100% aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern
    • Bei der Waldbewirtschaftung setzt Oecoplan auf das FSC (Forest Stewardship Council)-Label (Kriterien siehe Label FSC)

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    Gerne dürfen Sie uns kontaktieren.

    Tel. +41 (0)44 267 44 11 E-Mail eva.hirsiger@pusch.ch

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