Für den Durchblick im Label-Dschungel

    oder

    Demeter

    www.demeter.ch

    Gütesiegel des Demeter-Bundes für Produkte aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft

    Zeicheninhaber

    Demeter-Bund e.V.

    Labeltyp

    Gütesiegel

    Sehr empfehlenswert
    158

    Über das neue Bewertungssystem

    Das Label wurde umfassend in den Bereichen «Management», «Ökologie und Soziales» und «Prozesse und Kontrolle» bewertet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

    Jährliche Kontrollen der Produktions- , Verarbeitungs- und Handelsbetriebe durch die bio.inspecta AG.  Verarbeitungs- und Handelsbetriebe werden auch durch das Institut für Marktökologie (IMO) kontrolliert. Zusätzlich finden jährlich bei 5% der Betriebe unangemeldete Kontrollen statt. Für die Zertifizierung ist einzig die bio.inspecta AG zuständig. Ein Zertifikat ist für ein Jahr gültig. Akkreditierung der bio.inspecta AG durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS).

    Die Grundlage der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und damit die Praxis von Demeter-Betrieben ist die anthroposophische Gedankenwelt und Methodik von Rudolf Steiner, die er ab 1924 als «geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft» entwickelte. Sie erhebt den Anspruch, nicht allein die materiellen Substanzen und die physischen Abläufe der Natur, sondern auch übersinnliche, kosmische Kräfte als Gestaltungsfaktoren im Blick zu haben. Die Förderung eines gesunden Zusammenspiels von Menschen, Tieren und Pflanzen sowie Erde und Kosmos steht im Mittelpunkt.

    Vergleich mit verwandten Labels

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    Hofläden, Bioläden und Reformhäuser

    Inhalte im Detail

    Allgemeine Kriterien

    Die Richtlinien von Demeter erfüllen die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung, gehen jedoch in allen Aspekten darüber hinaus. Zusätzlich gelten auch die Richtlinien der BIO-Suisse.

    Einige Kriterien der biologisch -dynamischen Landwirtschaft nach anthroposophischen Grundlagen:

    • Hofindividualität mit möglichst geschlossenem Hofkreislauf. Rinderhaltung, hofeigenes Saatgut und Futter, Düngung mit kompostiertem oder fermentiertem Wirtschaftsdünger und der Anbau von Hülsenfrüchten sind die Grundlagen eines autarken Hofkreislaufes
    • Nachhaltige Bewirtschaftung mit Erhalt der Artenvielfalt und harmonischen sozialen Beziehungen
    • Beim Anbau stehen der Humusaufbau und die Gesundheit der Pflanzen im Mittelpunkt. Dies wird erreicht durch die speziellen biologisch-dynamischen Präparate aus Heilkräutern, Kuhdung und Quarz.
    • Wesensgemässe Haltung und Fütterung der Tiere
    • Gentechnologie ist auf allen Stufen untersagt
    • Die Verarbeitung muss so sorgfältig geschehen, dass der hohe Wert der Rohstoffe erhalten bleibt. So ist zum Beispiel die Homogenisierung der Milch nicht erlaubt und Nitritpökelsalz darf nicht verwendet werden.
    • Alle Vorgänge müssen zum richtigen Zeitpunkt geschehen (irdische und kosmische Rhythmen beachten)

    Milchprodukte

    • Hofindividualität mit möglichst geschlossenem Hofkreislauf
    • Die Tiere müssen auf einem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Hof mit Demeter-Anerkennung geboren und aufgezogen sein. Tierzukäufe aus konventionellen Betrieben werden nur in einzelnen Ausnahmefällen und nur zu Zuchtzwecken genehmigt.
    • Die Tierschutzverordnung muss vollumfänglich erfüllt sein
    • Wesensgemässe Haltung und Fütterung der Tiere
    • Verfütterung von hofeigenem Futter oder zugekauften Futtermitteln von anderen Bio-Betrieben
    • Tiermehl darf nicht verfüttert werden
    • Gentechnologie ist auf allen Stufen untersagt
    • In der Verarbeitung wird konsequent auf Zusatzstoffe verzichtet. Die Demeter-Richtlinien verbieten die Verwendung von nitrithaltigen Pökelsalzen, Phosphat, synthetischen Geschmacksverstärkern und anderen chemischen Zusätzen.
    • Biologische (homöopathische, anthroposophische) Behandlungsverfahren sind vorzuziehen
    • Routinemässige und prophylaktische Behandlungen mit chemisch-synthetischen, allopathischen Medikamenten, Antibiotika und Hormonen sind verboten
    • Alle Vorgänge müssen zum richtigen Zeitpunkt geschehen (irdische und kosmische Rhythmen beachten)
    • Sofern standortgebunden möglich, soll als Raufutter im Winter Heu möglichst bis zur Sättigung gegeben werden. Es sollte aber für Milchkühe mindestens 3kg Heu je Kopf und Tag enthalten.
    • Milchkühen und Aufzuchttieren sind während der Vegetationsperiode ausser bei Schlechtwetterperioden täglich zu weiden. Im Winter ist allen Milchkühen, Aufzucht- und Masttieren mindestens 13mal pro Monat Auslauf zu gewähren.
    • Jedes Tier braucht als Liegeplatz eine trockene, weiche und wärmedämmende Fläche, wo es ohne Druckschäden und bei genügend Bewegungsspielraum abliegen, liegen und aufstehen kann

    Wein und Bier

    • Düngung: Mist, Jauche und Gülle der landwirtschaftlichen Haustiere, insbesondere des Rindes, und der Kompost aus Pflanzenabfällen sind in Verbindung mit den biologisch-dynamischen Kompostpräparaten eine wichtige Grundlage der biologisch-dynamischen Düngung. Die Verwendung von organischen Handelsdüngern ist in beschränktem Masse gestattet.
    • Beim Anbau stehen der Humusaufbau und die Gesundheit der Pflanzen im Mittelpunkt. Dies wird erreicht durch die speziellen biologisch-dynamischen Präparate aus Heilkräutern, Kuhdung und Quarz.
    • Pflanzenschutz: Die Anwendung chemisch-synthetischer Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen, zur Verhütung und Bekämpfung von Pilz-, Virus- und anderen Krankheiten, von Unkräutern sowie zur Wachstumsregelung von Kulturpflanzen ist nicht zulässig
    • Pflanz- und Saatgut: Das Saat- und Pflanzgut muss aus biologisch-dynamischem oder biologischem Anbau stammen. Mit Ausnahme von Mais sind Hybriden bei Speise- und Futtergetreide verboten. Das Saatgut darf nicht von Sorten stammen, die mit Hilfe der Gentechnologie gezüchtet wurden.
    • Nachhaltige Bewirtschaftung mit Erhalt der Artenvielfalt und harmonischen sozialen Beziehungen
    • Gentechnologie ist auf allen Stufen untersagt
    • Die Verarbeitung muss so sorgfältig geschehen, dass der hohe Wert der Rohstoffe erhalten bleibt
    • Alle Vorgänge müssen zum richtigen Zeitpunkt geschehen (irdische und kosmische Rhythmen beachten)

    Eier

    • Hofindividualität mit möglichst geschlossenem Hofkreislauf
    • Tierzukäufe aus konventionellen Betrieben werden nur in einzelnen Ausnahmefällen und nur zu Zuchtzwecken genehmigt
    • Die Tierschutzverordnung muss vollumfänglich erfüllt werden
    • Es ist nur Freilandhaltung erlaubt
    • Im Stall darf die Besatzdichte nicht mehr als fünf Tiere oder 20 kg Lebendgewicht pro m2 begehbare Fläche betragen. 33% der begehbaren Fläche muss ein eingestreuter Scharrraum sein.
    • Die maximale Herdengrösse beträgt 250 Tiere. Bei strukturierten Haltungssystemen (Volièren) max. 500 Tiere.
    • Mehrere Herden sind getrennt zu halten
    • Den Tieren muss ein trockener Schlechtwetterauslauf (Wintergarten) zur Verfügung stehen
    • Grundsätzlich stehen jedem Tier 5 m2 Grünauslauf zur Verfügung
    • Pro 5 Tiere muss eine erhöhte Sitzstange von 1m Länge zur Verfügung stehen
    • Der Stall muss ausreichend mit natürlichem Tageslicht versehen sein
    • Verfütterung von hofeigenem Futter oder zugekauften Futtermitteln von anderen Bio-Betrieben
    • Die tägliche Zufütterung von zugekauftem Futter (ohne Mineralstoffe), aus biologischer Erzeugung darf 20%, bezogen auf die Trockensubstanz, nicht übersteigen
    • Tiermehl darf nicht verfüttert werden
    • Gentechnologie ist auf allen Stufen untersagt
    • In der Verarbeitung wird konsequent auf Zusatzstoffe verzichtet. Die DEMETER-Richtlinien verbieten die Verwendung von nitrithaltigen Pökelsalzen, Phosphat, synthetischen Geschmacksverstärkern und anderen chemischen Zusätzen.
    • Das Halten von Tieren mit coupierten Schnäbeln, Krallen und Flügeln ist nicht zugelassen. Das Coupieren der Federn soll möglichst vermieden werden.
    • Die Eier müssen in Nester abgelegt werden können
    • Biologische (homöopathische, anthroposophische) Behandlungsverfahren sind vorzuziehen
    • Routinemässige und prophylaktische Behandlungen mit chemisch-synthetischen, allopathischen Medikamenten, Antibiotika und Hormonen sind verboten
    • Alle Vorgänge müssen zum richtigen Zeitpunkt geschehen (irdische und kosmische Rhythmen beachten)

    Fleisch

    • Hofindividualität mit möglichst geschlossenem Hofkreislauf
    • Tierzukäufe aus konventionellen Betrieben werden nur in einzelnen Ausnahmefällen und nur zu Zuchtzwecken genehmigt
    • Die Tierschutzverordnung muss vollumfänglich erfüllt werden
    • Wesensgemässe Haltung und Fütterung der Tiere
    • Verfütterung von hofeigenem Futter oder zugekauften Futtermitteln von anderen Bio-Betrieben
    • Tiermehl darf nicht verfüttert werden
    • Gentechnologie ist auf allen Stufen untersagt
    • In der Verarbeitung wird konsequent auf Zusatzstoffe verzichtet. Die Demeter-Richtlinien verbieten die Verwendung von nitrithaltigen Pökelsalzen, Phosphat, synthetischen Geschmacksverstärkern und anderen chemischen Zusätzen
    • Biologische (homöopathische, anthroposophische) Behandlungsverfahren sind vorzuziehen.
    • Routinemässige und prophylaktische Behandlungen mit chemisch-synthetischen, allopathischen Medikamenten, Antibiotika und Hormonen sind verboten
    • Alle Vorgänge müssen zum richtigen Zeitpunkt geschehen (irdische und kosmische Rhythmen beachten)

    Getreide

    • Düngung: Mist, Jauche und Gülle der landwirtschaftlichen Haustiere, insbesondere des Rindes, und der Kompost aus Pflanzenabfällen sind in Verbindung mit den biologisch-dynamischen Kompostpräparaten eine wichtige Grundlage der biologisch-dynamischen Düngung. Die Verwendung von organischen Handelsdüngern ist in beschränktem Masse gestattet.
    • Beim Anbau stehen der Humusaufbau und die Gesundheit der Pflanzen im Mittelpunkt. Dies wird erreicht durch die speziellen biologisch-dynamischen Präparate aus Heilkräutern, Kuhdung und Quarz.
    • Pflanzenschutz: Die Anwendung chemisch-synthetischer Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen, zur Verhütung und Bekämpfung von Pilz-, Virus- und anderen Krankheiten, von Unkräutern sowie zur Wachstumsregelung von Kulturpflanzen ist nicht zulässig.
    • Pflanz- und Saatgut: Das Saat- und Pflanzgut muss aus biologisch-dynamischem oder biologischem Anbau stammen. Mit Ausnahme von Mais sind Hybriden bei Speise- und Futtergetreide verboten. Das Saatgut darf nicht von Sorten stammen, die mit Hilfe der Gentechnologie gezüchtet wurden.
    • Nachhaltige Bewirtschaftung mit Erhalt der Artenvielfalt und harmonischen sozialen Beziehungen
    • Gentechnologie ist auf allen Stufen untersagt
    • Die Verarbeitung muss so sorgfältig geschehen, dass der hohe Wert der Rohstoffe erhalten bleibt
    • Alle Vorgänge müssen zum richtigen Zeitpunkt geschehen (irdische und kosmische Rhythmen beachten)

    Kräuter und Gewürze

    • Düngung: Mist, Jauche und Gülle der landwirtschaftlichen Haustiere, insbesondere des Rindes, und der Kompost aus Pflanzenabfällen sind in Verbindung mit den biologisch-dynamischen Kompostpräparaten eine wichtige Grundlage der biologisch-dynamischen Düngung. Die Verwendung von organischen Handelsdüngern ist in beschränktem Masse gestattet.
    • Beim Anbau stehen der Humusaufbau und die Gesundheit der Pflanzen im Mittelpunkt. Dies wird erreicht durch die speziellen biologisch-dynamischen Präparate aus Heilkräutern, Kuhdung und Quarz.
    • Pflanzenschutz: Die Anwendung chemisch-synthetischer Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen, zur Verhütung und Bekämpfung von Pilz-, Virus- und anderen Krankheiten, von Unkräutern sowie zur Wachstumsregelung von Kulturpflanzen ist nicht zulässig.
    • Pflanz- und Saatgut: Das Saat- und Pflanzgut muss aus biologisch-dynamischem oder biologischem Anbau stammen. Mit Ausnahme von Mais sind Hybriden bei Speise- und Futtergetreide verboten. Das Saatgut darf nicht von Sorten stammen, die mit Hilfe der Gentechnologie gezüchtet wurden.
    • Nachhaltige Bewirtschaftung mit Erhalt der Artenvielfalt und harmonischen sozialen Beziehungen
    • Gentechnologie ist auf allen Stufen untersagt
    • Die Verarbeitung muss so sorgfältig geschehen, dass der hohe Wert der Rohstoffe erhalten bleibt
    • Alle Vorgänge müssen zum richtigen Zeitpunkt geschehen (irdische und kosmische Rhythmen beachten)

    Früchte und Gemüse

    Gemüse:
    • Düngung, Fruchtfolge und Anbautechnik sind so zu gestalten, dass eine Stickstoffauswaschung in den Untergrund und eine Anreicherung von Nitrat im Gemüse minimiert werden
    • Erden und Substrate: Gärtnerische Erden und Substrate sollen, wenn möglich, als betriebseigene Mischungen hergestellt werden. Der Anteil an Torf ist so gering wie möglich zu halten. Ersatzsubstrate wie beispielsweise Steinwolle, sind für Gemüsekulturen ebenso wenig zugelassen wie erdlose Kulturtechniken (Nährfilmtechnik, Hydrokultur), Sack- und Containerkulturen und sogenannte Erddünnschichtverfahren. Erden und Substrate dürfen gedämpft werden.
    • Jungpflanzen müssen selber angezogen oder von Betrieben gekauft werden, die nach einer anerkannten biologischen Wirtschaftsweise arbeiten
    • Bodenbearbeitung und Fruchtfolge sind bei der Begleitpflanzenregulierung von entscheidender Bedeutung. Mechanische Massnahmen sind gegenüber thermischen zu bevorzugen. Das Dämpfen ist nur für die Anzuchterde erlaubt.
    • Im Winter dürfen die Kulturflächen lediglich frostfrei (ca. 5° Celsius) gehalten werden. Davon ausgenommen sind Jung- und Zierpflanzen.

     

    Obst:

    • Sofern es Pflanzgut aus anerkannter biologisch-dynamischer oder biologischer Erzeugung gibt, ist dies bevorzugt zu verwenden
    • Die Begrünung soll standortgerecht aus vielerlei Pflanzenarten zusammengesetzt sein. Bei Bedarf können die Baumstreifen bzw. der Bereich unter den Pflanzen mit mechanischen und thermischen Methoden freigehalten werden. Der Boden darf jedoch (mit Ausnahme von Junganpflanzungen) nicht ganzjährig ohne Bewuchs oder Bedeckung sein.

    Tee, Kaffee und Kakao

    • Nachhaltige Bewirtschaftung mit Erhalt der Artenvielfalt und harmonischen sozialen Beziehungen.
    • Beim Anbau stehen der Humusaufbau und die Gesundheit der Pflanzen im Mittelpunkt. Dies wird erreicht durch die speziellen biologisch-dynamischen Präparate aus Heilkräutern, Kuhdung und Quarz. 
    • Gentechnologie ist auf allen Stufen untersagt.
    • Die Verarbeitung muss so sorgfältig geschehen, dass der hohe Wert der Rohstoffe erhalten bleibt. 
    • Alle Vorgänge müssen zum richtigen Zeitpunkt geschehen (irdische und kosmische Rhythmen beachten).

    Kriterien Kräutertee siehe Kriterien Kräuter

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